7. September, Inventur
Drei Wochen nach der Lieferung liegt der Bausatz noch genau so da, wie er abgeladen wurde: Boden- und Dachpaneele, Balken und Folien unter dem Terrassendach, Wandpaneele und Fassadenholz trocken in der Garage. Bevor der erste Fundamentstein gesetzt wird, wird gezählt — Paneel für Paneel, Beutel für Beutel, gegen die Anleitung.
Was drin ist
Die Wandpaneele sind echte SIP-Elemente: OSB-Platte, Dämmkern, OSB-Platte, an den Kanten versiegelt. Das Dach kommt als Stahl-Sandwich mit PIR-Kern und fertigem Höcker für die Überlappung. Die Schrauben liegen in Papierbeuteln, nach Länge beschriftet — 8 cm für den Boden, 12 cm für Rahmen und Balken, 5 cm für die Paneele, 3,5 cm für die Fassade — dazu die langen Dachschrauben mit Klammern, Dichtband, Dachsilikon und Montageschaum.
Die Lärchenverkleidung ist vorgeschnitten: lange Bretter für die Wände, kurze Stücke in beschrifteten Bündeln für Überstand und Terrasse. Jeder Balken trägt seinen Platz in Handschrift. Der Türrahmen ist verglast, die Flügel warten noch verpackt in der Garage.
Was fehlt
Nach der Inventur: nichts. Wer selbst baut, sollte trotzdem eine Schaumpistole, Holzbohrer und einen Tacker bereitlegen — die gehören nicht zum Lieferumfang.
Wie es weitergeht
Als Nächstes kommt das Fundament: Punktfundamente ausrichten, dann liegt der Boden. Ab dann geht es täglich weiter — Wände, Dach, Tür.
